Diese Tipps zur Autowäsche schonen Ihren Geldbeutel und Ihr Auto.
Automatische Waschanlagen sparen Zeit und Mühe. Doch sind sie auch sicher für Ihr Auto? Tatsächlich sind sie in vielen Fällen die sicherste Lösung für Autobesitzer, die ihr Fahrzeug sauber halten möchten.
Oftmals verwenden Heimwerker nicht genügend Wasser, um Schmutz gründlich zu entfernen; oder sie waschen das Auto in der prallen Sonne, was den Lack aufweicht und zu Wasserflecken führt. Oder sie verwenden das falsche Reinigungsmittel (z. B. Spülmittel), das die schützende Wachsschicht entfernt und einen kreidigen Film auf dem Lack hinterlässt. Oder einer dieser häufigen Fehler kann mehr schaden als nutzen.
Ein sauberes Auto mit gutem Lackzustand erzielt beim Wiederverkauf einen höheren Wert. Unter sonst gleichen Bedingungen erzielt ein Auto mit verblasstem Lack und einem abgenutzten Gesamteindruck 10 bis 20 Prozent weniger als ein ansonsten identisches, gut gepflegtes Fahrzeug.
Wie oft sollte man sein Auto waschen lassen? Das hängt davon ab, wie schnell und wie stark es verschmutzt. Bei manchen Autos reicht eine Wäsche pro Monat, besonders wenn sie wenig genutzt und in der Garage geparkt werden. Andere Autos brauchen häufiger eine Wäsche, beispielsweise solche, die im Freien stehen und Vogelkot oder Baumharz ausgesetzt sind oder in Gebieten mit langen, strengen Wintern gefahren werden, wo die Straßen gesalzen werden, um Schnee und/oder Eis zu entfernen. Hier sind einige wichtige Punkte, die Sie bei automatischen Waschanlagen beachten sollten:
Bürstenlos ist am besten
Ältere Autowaschanlagen verwenden teilweise noch Scheuerbürsten (statt Tücher), die kleine Kratzer im Lack hinterlassen können. Bei älteren Autos mit Einschichtlackierung (d. h. ohne Klarlack über der Farbschicht) ließen sich leichte Kratzer meist auspolieren. Alle modernen Autos hingegen verwenden ein Basislack-Klarlack-System mit einer dünnen, transparenten Klarlackschicht über der Farbschicht, die für den Glanz sorgt. Ist diese dünne Klarlackschicht beschädigt, lässt sich der Glanz oft nur durch Nachlackieren der betroffenen Stelle wiederherstellen.
Eine weitere sichere Option ist die berührungslose Waschanlage. Hierbei wird das Auto ausschließlich mit Hochdruckwasserstrahlen und Reinigungsmitteln gereinigt – ganz ohne Berührung. Mit diesem System ist das Risiko von optischen Schäden an Ihrem Fahrzeug praktisch ausgeschlossen. In manchen Gegenden gibt es außerdem SB-Waschanlagen mit Münzautomaten, die sich hervorragend eignen, um hartnäckigen Schmutz abzuspritzen. Allerdings benötigen Sie in der Regel einen eigenen Eimer, einen Waschlappen/Schwamm und Handtücher.
Achten Sie auf das Abwischen nach dem Waschen.
Die meisten automatischen Waschanlagen nutzen einen starken Heißluftstrahl, um überschüssiges Wasser nach der Wäsche zu entfernen. Viele Waschanlagen mit Komplettservice lassen Sie Ihr Auto anschließend von der Waschanlage fahren (oder fahren es für Sie), damit es von Mitarbeitern abgewischt wird. Das ist in der Regel in Ordnung – vorausgesetzt, die Mitarbeiter verwenden frische, saubere und weiche Tücher. Seien Sie jedoch an stark frequentierten Tagen aufmerksam, wenn bereits viele andere Autos vor Ihnen gewaschen wurden. Sollten Sie sehen, dass die Mitarbeiter offensichtlich schmutzige Lappen zum Abwischen Ihres Autos verwenden, lehnen Sie dies bitte ab und fahren Sie mit einem nassen Auto weiter. Schmutz und andere Partikel in den Lappen können den Lack wie Schmirgelpapier zerkratzen. Fahren Sie einfach von der Waschanlage weg und lassen Sie die Luft über das Auto strömen, um das restliche Wasser zu trocknen. Das schadet nicht und ist die beste Garantie für ein unbeschädigtes Ergebnis. Eventuelle Restspuren lassen sich zu Hause problemlos mit handelsüblichen Sprühreinigern entfernen. Insekten, Teer, Straßenschmutz usw. lassen sich auch ohne Wasser beseitigen.
Veröffentlichungsdatum: 14. Oktober 2021